Mai : Gras - und Grünschnittroggenernte
Gras und Grünschnittroggen
sind Anfang Mai die ersten Fruchtarten, die für die Biogasanlage geerntet werden. Weil sie noch relativ viel Wasser enthalten, ist ein Anwelken bei schönem Wetter auf dem Acker erforderlich . Das angetrocknete Erntegut wird anschließend vor dem Häckseln geschwadet :


Juni : Ernte von Getreide - Ganzpflanzensilage
Getreide - Ganzpflanzensilage
Die Getreidearten Wintergerste, Winterroggen und Winterweizen werden im Juni und Juli geerntet, wenn die Körner noch weich sind. Nicht nur die Körner, sondern die ganze Getreidepflanze mit Stengeln, Blättern und Ähren wird gehäckselt für die Herstellung von Getreide - Ganzpflanzensilage.

Oktober : Ernte von Zwischenfrüchten
Sonnenblumen, Zuckerhirse
Nach der Ernte von Grünschnitt- roggen und Getreide - Ganzpflanzensilage kann man auf dem gleichen Feld noch schnellwachsende Zwischen -früchte wie Sonnenblumen oder Zuckerhirse für die Biogasanlage anbauen, die immer dann bis Oktober gut wachsen, wenn es im Sommer warm ist und ausreichend Regen fällt.

Gehäckselte Sonnenblumen
enthalten aber oft sehr viel Wasser, sodass bei der Silierung der Pflanzensaft aufgefangen werden muss.

Mais : Wichigste Energiepflanze

Mais
ist das wichtigste Futter für die Biogasanalge, weil er sich besonders gut vergären läßt. Auf vielen Standorten ist der Energieertrag pro Hektar beim Mais am höchsten. Die Konservierung von Mais ist sehr einfach.

Zuckerrüben : Schnelles Biogas aus Zucker
Zuckerrüben bringen viel Biogas
Derzeit laufen viele Versuche zur Verwendung von Zuckerrüben in Biogasanlagen. Zuckerrüben können auf guten Böden noch mehr Biogas pro Hektar bringen als Mais. Der Zucker in den Rüben ist leichter und schneller vergärbar als die Nährstoffe anderer Energiepflanzen. Ein Problem ist allerdings der Erdanhang der Rüben, der zur Verschmutzung der Gärbehälter führt.

Transport des Erntegutes zur Biogasanlage
Auf der Fahrzeugwaage
Die Erntefahrzeuge werden auf der Fahrzeugwaage in der Biogasanlage gewogen und anschließend im Traunsteiner Fahrsilo neben den Gärbehältern entleert.

Haltbarmachen durch Silierung
Aus Pflanzen entsteht Silage
Pflanzensilage entsteht durch kalte Gärung unter Sauerstoffabschluss. Milchsäurebakterien machen dabei das Pflanzenmaterial sauer und haltbar. Wir füttern unsere Biogasanlage also gewissermassen mit "Sauerkraut". Jeden Tag holen wir die gleiche Menge Silage aus dem Silo, um diese in der Biogasanlage in Biogas umzuwandeln.

Schieben und Walzen 
Bis auf 6 Meter Höhe haben wir hier den gehäckselten Mais mit den Walzschleppern geschoben und verdichtet, damit nach der luftdichten Abdeckung die Milchsäuregärung optimal erfolgen kann.

So sieht die Pflanzensilage aus

Grünschnittroggensilage
Zusätzlich zur Maissilage wird in unserer Anlage Grünschnittroggensilage verarbeitet.

Maissilage
Maissilage ist der wichtigste Rohstoff für die Energieerzeugung in unserer Biogasanlage.

Grassilage
Auch 2 Tonnen Grassilage gehören zur täglichen Futterration der Biogasanlage

Tägliche Entnahme der fertigen Silage
Tägliche Fütterung der Anlage
Mit einem Radlader wird einmal pro Tag rund 22 Tonnen fertige Silage aus dem bis zu 6 Meter hoch gefüllten Pflanzensilo entnommen und in den Fütterungsbunker der Biogasanlage gefüllt.

Erklärung der Biogaserzeugung
Wie funktioniert
Biogas
Die Gärstrecke der Biogasanalge : Erzeugung von Biogas aus Pflanzen in Gehrden -  Lenthe bei Hannover So wird Strom und Wärme aus Biogas erzeugt in Gehrden - Lenthe bei Hannover Die Biogasanlage in Lenthe wurde von MT-Energie gebaut. Hier kommen Sie zur Homepage unseres Biogasanlagen - Herstellers
Vergärung zu Biogas
(Die Gärstrecke)
Strom - und
Wärmeerzeugung
Zum Hersteller
unserer Biogasanlage

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